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Gefühle Adoptierter

"Bonnie:
als baby/ kleinkind konnten adoptierte nicht mitentscheiden, was mit ihnen geschah, wo sie fremduntergebracht wurden - überleben und katastrophe zugleich!
darüber wurde entschieden! wieso sollten erwachsene adoptierte noch weiter entmündigt werden, indem sie später (je nach bedürfnis) nicht einmal mehr darüber entscheiden können, wem sie sich letztlich näher, zugehöriger fühlen? was letztlich allein vom verhalten der a-eltern abhängig sein wird, wie sie mit a-kind und problemen umgegangen sind, ob sie kind als eigentum, besitzt, oder eigenständigen menschen mitsamt seiner geschichte annehmen und lieben konnten ....

a-bewerber, a-eltern sind zunächst völlig fremde personen für dieses kind, und werden lediglich durch gerichtsbeschluß zu zweiteltern gemacht. für ein kind werden sie dies allerdings erst, wenn sie seinen bedürfnissen und problemen gerecht werden.

selbst wenn im ungünstigsten fall für adoptierte eine integration (durch dieses zerreißende inkognito) in beide familienrichtungen nicht entstehen konnte, durch adoption zwar zwei familien erhielten, im schlimmsten fall allerdings auch völlig alleine dastehen können, so erlangen sie zumindest durch eine auflösung ihre reale identität (egal wie sie war/ist) wieder zurück, ihre wahre herkunft öffentlich dokumentiert. fakt ist, von ihren a-eltern stammen sie nun einmal nicht ab.

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Margaretha Rebecca:
ich tue wieder einmal gebetsmuelenartig meine ansicht kund, dass den adoptierten sowohl herkunftsidentitaet wie herkunftsrechte erhalten bleiben sollen, die dann spaetestens ab dem zeitpunkt der volljaehrigkeit dem/der adoptierten im vollen umfang zur verfuegung stehen sollen ... (also kein gebrauchsZWANG)

diese ganze geheimniskraemerei im zshg mit adoption, und zwar in alle richtungen - von altersgerechter aufklaerung gehe ich aus - muss einfach ein ende haben!
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Luna:

Adoption bedeutet für mich in erster Linie zwei Familien zu haben.
Allerdings bedeutet es auch, dass ich eine unbändige Sehnsucht empfinde den "Teil" von mir selbst zu finden, der mir so lange vorenthalten wurde.

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Sherry:
Ick dachte lebenslang ick sei ein Produkt eines Freiers und einer Nutte .
Meine AEltern haben mich mit Lügen aufegehetzt auf meine "Eltern" .
Ick bekam dann Frauenhass, sexuelle schwere Störungen und Selbsthass und hatte SSV getan, und Selbstzerstörung Suizidgefühle und Ich-Störungen und Lebenslang das Gefühl von Nicht-geliebt zu sein, und "Assozialentums".
Als ick vor Monaten die Wahrheit rausfand, das alles gelogen war, war ick tief tief traurig und sehr sehr depressiv gewesen.
Es war eine Zwangsadoption. Mama und Papa liebten mich sooooo sehr und sind daran zerbrochen das sie mich verloren
Bis heute hat meine Ma Verbot gehabt mich je wieder zu sehn .
Sie wollten heiraten damals und eine Familie sein.
Sie wurden qualvoll zerrissen und alles wurde verhindert durch Zwangswegnahme.

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Studentin:

Ich würde meine Adoption auch nicht aufheben lassen.
Ich finde allerdings auch, dass die Auslöschung der alten Identität nicht menschenwürdig ist.
Der Geburtsname sollte wie Luna sagt, vermerkt bleiben. Ich bin strikt gegen die Anonymisierung von Menschen - das ist unwürdig, eben weil es kein selbstgewähltes Schicksal ist, sondern fremdbestimmt!

Ich kann allerdings auch verstehen, wenn Adoptierte ihre Adoption rückgängig machen wollen, z.B. weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben mit ihre A-Eltern. Es sollte Ihnen meines Erachtens nach ab dem Alter von 18 Jahren möglich sein.

Auch ich habe ähnlich wie Luna immer das Gefühl, das etwas in meinem Leben fehlt, obwohl es mir bei meinen A-Eltern gut gegangen ist...

... Jeder Mensch hat eine Geschichte. Zu dieser Geschichte gehören auch die neun Monate im Bauch einer anderen Frau und die Tage, Wochen oder Jahre vor der Adoption. Einem Menschen das zu rauben (und ihm auch den Namen zu rauben) bedeutet eine Verletzung seiner Personenintegrität! Das darf meiner Meinung nach nicht geschehen!

Wenn das Bundesverfassungsgericht jedem Adoptierten zugesteht, seine Herkunft zu kennen, so wird deutlich, das die geltende Rechtsprechung zugesteht, dass die eigene Geschichte identitätsbildend ist. Wieso wird dann von Rechts wegen die Wegnahme der Identität unterstützt, obwohl klar ist, dass den Adoptierten dadurch Identitätskonflikte entstehen.

kleine Nebenbemerkung: Adoptierte haben es besonders deshalb schwer, über diese Dinge zu sprechen, weil sie in ihrer Argumentation als Beweis immer anführen müssen, dass es Identitätskonflikte in ihrem Leben gibt. Das drängt sie immer in die Rolle der Unterlegenen! Vor allem deshalb, weil das Wort "Identitätskonflikt" für außenstehende immer so klingt als wäre man verrückt oder käme mit sich und seinem Leben nicht mehr zurecht. Das kann natürlich auch der Fall sein, aber ich glaube die meisten Adoptierten kommen sehr wohl und sehr gut mit ihrem Leben zurecht, obwohl sie mit Identitätskonflikten leben.

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